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Leitgedanken meiner Arbeit

Meine Leitgedanken und Zugangsweisen

A: Meine Leitgedanken

1. „Du kannst nicht tun, was du willst, wenn du nicht weißt, was du tust“   (Moshe Feldenkrais)

Die Erscheinungsweise der Welt entspricht der Zuwendungsweise zur Welt. Diese ist erlernt, anerzogen, von Kindheit an aufgesogen. Es entsteht im engen Kontakt mit den Eltern und frühen Beziehungspersonen, deren Sprache, Werten, Sitten und Gebräuchen eine „Landkarte“ der Welt, anhand derer wir uns in der Welt orientieren und handeln.

 

2. „Die Landkarte ist nicht die Landschaft.

Sie stellt nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit dar, eine Alltagswelt, der es uns ermöglicht und darauf beschränkt, uns automatisch zu verhalten. Sie entlastet uns vom ständigen Bedenken unseres Tuns, beschränkt uns aber auch auf das, was wir für selbstverständlich halten. Probleme, Schwierigkeiten und Krisen haben so immer mit den Selbstverständlichkeiten zu tun, die uns diese  „Landkarte“ als Empfindungs- und Handlungsmöglichkeit anbietet.

 

3.  Wirkliche Veränderungen und Lösungen ergeben sich erst im Kontakt…

… und dem erfahrbar machen unserer (unbewußten) Grundannahmen über uns und die Welt. Um den Kontakt mit diesen Schichten unseres Seins herzustellen, bietet sich  der Körper selbst an, mit seinen Empfindungen, Gefühlen und allen weiteren Modalitäten, die im Alltag von automatischen Reaktionen überdeckt sind.                   

B: Zugangsweisen

 1.  „Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt“   (Blaise Pascal)

Der Königsweg um zu unseren Körpersignalen Zugang zu finden ist Achtsamkeit. Generell geht es bei allem achtsamen Erforschen  immer auch um eine Verlangsamung des selbstverständlichen, alltäglichen Tuns. Wir bieten in angeleiteter Achtsamkeit Übungen an, die sowohl unsere Beschränkungen als auch unsere Ressourcen in unserem Weltverhältnis (d.h. unserem Verhältnis zu uns selbst, zu Anderen und Anderem) erfahrbar, also spürbar machen.

2.  So erscheint sicher etwas Neues, Unbedachtes. Es finden sich Antworten auf Fragen,

die der Verstand bisher nicht einmal in Erwägung gezogen hat.   Im engeren Kontakt mit seinem „Herzen“ und einer nun möglichen Distanzierung von den eigenen automatischen Reaktionen erlangt man mehr Wahlmöglichkeiten für sein in der Welt sein.

3.  Auf dieser Grundlage lassen sich weitere Wege gehen…

…zur Erforschung eigener „wunder Punkte“, d.h. immer wiederkehrender, typischer konflikthafter Situationen. Dabei betrachten wir solches Verhalten nicht als Fehler, sondern im Gegenteil  als bestmögliche Lösung für diesen Menschen zu dieser Zeit in dieser Situation:

„Das Symptom ist die Lösung“. Dabei legen wir den Fokus wieder auf die Erfahrung der Grundüberzeugungen, die die Situation eben so gestalten, wie sie für den Betreffenden ist.

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